Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten

Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde kommt Petra Gerster zusammen mit ihrem Mann Christian Nürnberger zu einer besonderen Lesung am Sonntag, 18. Juni 2017 um 19 Uhr in die Evangelische Auferstehungskirche nach Engen.
Petra Gerster ist Journalistin und Fernsehmoderatorin. Einem breiten Publikum ist sie als regelmäßige Sprecherin der „heute“-Nachrichten im ZDF bekannt.

Ihr Ehemann Christian Nürnberger ist ein hochkarätiger und bekannter Autor. Der Journalist studierte Theologie, arbeitete als Reporter bei der Frankfurter Rundschau, als Redakteur bei Capital, und als Textchef bei Hightech. Er veröffentlicht regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung, im SZ-Magazin und der ZEIT und arbeitet seit 1990 als freier Autor.
Petra Gerster und Christian Nürnberger stellen ihr neues Buch und aktuellen Spiegel-Bestseller „Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten“ vor. Entstanden ist eine aufschlussreiche und persönliche Begegnung mit Martin Luther und seiner Frau Käthe.
Es ist es ein Buch für alle ab 14 Jahre aufwärts. In einer etwa zweistündigen Lesung und Gespräch mit Christian Nürnberger und Petra Gerster werden die Besucher den Veranstaltungshöhepunkt des diesjährigen Lutherjahres in der Evangelischen Kirchengemeinde Engen erleben.

„Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten“
Lesung mit Petra Gerster und Christian Nürnberger am 18. Juni 2017 um 19 Uhr in der Evangelischen Auferstehungskirche in Engen.
 
Eintrittskarten zum Preis von 13 € /VVK , 15 €/Abendkasse gibt es ab sofort im Evangelischen Pfarramt in Engen während der Öffnungszeiten Mi - Fr 10-13 Uhr und ab 15.05.2017 bei Schreibwaren Körner in Engen.



Das Autorenduo freut sich schon sehr auf den Besuch in Engen und lädt Sie mit folgenden Worten ganz persönlich zu diesem Abend ein:

"Er war ein kleiner Mönch aus der mitteldeutschen Provinz. Und doch hat dieser Nobody die damals herrschenden Supermächte – Kaiser und Papst – in ihren Grundfesten erschüttert. Wie konnte das geschehen? Er hat an den Teufel, die Hölle, an Dämonen und Hexen geglaubt und Kopernikus für einen Dummkopf gehalten. Was soll so ein vorvorgestriger Kerl einem modernen Menschen von heute noch zu sagen haben?

Er lebte in ständiger Angst vor der fürchterlichen Strafe Gottes für seine Sünden. Seine Frage war: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?


Unsere Frage lautet eher: Gibt es Gott überhaupt? – falls sich nicht auch diese Frage schon längst für uns erledigt hat.
Er aber fand auf seine Frage eine Antwort, ein neues Bild von Gott, das dem amtlichen der Kirche fundamental widersprach und dann die Welt mindestens so sehr verändert hat wie das neue Weltbild des Kopernikus. Und es hat seinen Entdecker zum Reformator reifen lassen, zum Gründer einer neuen Kirche, Bibelübersetzer, Schöpfer der deutschen Sprache, Schriftsteller, Bestseller-Autor und zusammen mit seiner Frau, Katharina von Bora, Gründer der Institution des evangelischen Pfarrhauses.
Andererseits: War er nicht ein Vollantisemit, Bauernschlächter, Kriegstreiber und Sexist? Sollten wir ihn daher nicht eher hassen als ihn feiern?
Um diese widersprüchliche Gestalt namens Martin Luther soll es gehen bei unserer Lesung in Engen. Wir freuen uns schon darauf.
Herzlichst
Petra Gerster und Christian Nürnberger

 

Andacht Juli 2017

zu Philipper 1, 9 von

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