Kamerunbesuch Tag 3: Besuch bei der Basler Mission

Am Montag, 15. Mai waren wir bei Mission 21 in Basel. Wir wurden von Frau Zingg Knöpfli begrüßt, die mit einem Pfarrer verheiratet ist, der viele Jahre in der PCC in Kamerun gearbeitet hat und bei allen Kamerunern bekannt ist. Dies war für unsere Gäste aus Kamerun wie wenn sie von einer Person der Heimat begrüßt worden wären.

Frau Zingg Knöpfli gab uns eine Einführung zu den heutigen Zielen von Mission 21 und eine Haubegehung. Anschließend gab es eine kleine Stadtbegehung incl. Besichtigung des Münsters.

Der Besuch war für die Delegation zutiefst beeindruckend, besonders dass Missionare aus ihrem Glauben heraus so viele Entbehrungen und Mühen auf sich genommen haben, obwohl sie meist alleine mit ihrer Aufgabe waren, und weil aus dieser Arbeit die heutige PCC entstanden ist.

Im Archiv konnten wir viele Dokumente aus der Zeit der Missionierung im Gebiet von Donga-Mantung einsehen. Karten, Bilder, Briefe, Akten, Bücher. Besonders berührend war es, wenn auf den Karten jemand die Orte entdeckte, in denen sie heute leben, z.B. von Nelson, der in Berabe lebt.

Erstaunt waren unsere Gäste, dass die Dokumente alle noch erhalten sind, da in ihrer Heimat aufgrund des Klimas vieles nicht mehr erhalten ist.

Die Referentin Fr. Heidi Zingg Knöpfli , Kauffrau, Erwachsenenbildnerin und Prädikantin, arbeitet als Studienleiterin im Team Bildung und als Verantwortliche für die Kalebasse  von mission 21. Sie reiste 1986 nach Kamerun, um Pfarrer Hans Knöpfli zu heiraten, den Gründer der Handwerkszentren Prescraft und Prespot. Nach ihrer Rückkehr 1993 arbeitete sie u.a. in der Verbandsleitung der EFS, Evangelische Frauen Schweiz, und als Projektleiterin der Bücher von Hans Knöpfli über das Kunsthandwerk/Kultur im Kameruner Grasland. 2009 erschien ihr eigenes Buch „Schuhe für meine Kinder – Kurzbiografien von Frauen aus Kamerun“.

Christiane Degenhart

Andacht August 2017

zu Apostelgeschichte 26, 22 von

 

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