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Herbstsynode 2017: Blick über den eigenen Kirchturm

Andere Kirchengemeinden im Bezirk kennenzulernen - das war das Hauptziel der Herbsttagung der Bezirkssynode, die am 27. Oktober in der Auferstehungskirche in Konstanz-Litzelstetten zusammentrat. Nach der Neuverpflichtung von drei neuen Pfarrkollegen (Barbara Kündiger, Petrus-Paulus-Pfarrei Konstanz, und Karsten Beekmann, Konstanz-Wollmatingen sowie Bernd Stockburger, Gottmadingen) und sieben anderen Delegierten trafen sich die Anwesenden im Kirchenraum der Auferstehungskirche. Unter den Anwesenden befanden sich 50 stimmberechtigte Synodale.

Die Vorsitzende der Bezirkssynode Sabine Neufang stellte die neue Fundraisingbeauftragte des Kirchenbezirks Leonore Apitz vor und befragte sie nach dem Verlauf ihrer Arbeit nach den ersten 100 Tagen im Dienst. Die beiden Hauptarbeitsgebiete der Fundraiserin sind die Beratung der Gemeinden bei Fundraising sowie Aktivitäten bezüglich bezirklicher Fundraisingprojekte, derzeit ist das vor allem die Mitgliedergewinnung des Förderkreises für evangelishce Krankenhausseelsorge im Kirchenbezirk.

In einer Art Speed-dating konnte sich jeder über einzelne Gemeinden informieren und erfahren, was sie jeweils in den kommenden zwei Jahren beschäftigen wird. In einem weitereren Schritt beim Blick über den eigenen Kirchturm hinaus sollten die Delegierten überlegen, welche Besonderheit in der eigenen Gemeinde auch für den Bezirk relevant oder von Interesse sein könne. Danach bestand die Möglichkeit, Gespräche mit einzelnen Synodenteilnehmern zu vertiefen. Der Austausch verlief in ausgesprochen friedlicher und freundlicher Atmosphäre. Deutlich wurde, dass in vielen Gemeinden Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet und ausprobiert werden, die Notwendigkeit gesehen wird, aus dem eigenen Schneckenhaus hinaus zu gehen und neue Wege zu den Menschen zu finden, damit nicht ganze Milieus "abgehängt" werden und in den Gemeinden und Kirchen nicht mehr vorkommen. Gleichzeitig wurde von einzelnen Teilnehmern auch die Struktur des Kirchenbezirks Konstanz als "Gemeinden in der Fläche" und "Gemeinden als Heimat" als wertvoll angesehen. Unerlässlich sei jedoch auch der Blick hinaus aus den Ortsgemeinden. "Haltung vor Inhalten" schlug ein anderer vor, das die Möglichkeit böte, Tradition mit Erneuerung zu verbinden und Freude zu teilen. Von vielen Seiten kam auch Dank für das gelungene "Weiten des Blickes" an das Präsidium zum Ausdruck.

Und so gingen die die Delegierten nach einer Gedenkminute für die im September verstorbene Diakonin Monika Schmidt und einem Abendsegen mit der ein oder anderen Anregung oder einem neuen Gedanken bereichert auseinander.

Minne Bley

Andacht November 2017

zu Ezechiel 37, 27 von

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