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Programmheft der Evangelischen Erwachsenenbildung

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Lehrvikare stellen sich vor: Nina Roller

Seit September 2017 hat die Auferstehungskirche in Litzelstetten wieder eine Lehrvikarin. In einem kurzen Text stellt sich die werdende Pfarrerin dem Bezirk vor.

Liebe Leserin, lieber Leser,
seit dem ersten September 2017 bin ich Lehrvikarin in der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Litzelstetten mit Oberdorf und Dingelsdorf. In und um Schule und Kirche mache ich seither viele neue Begegnungen, die mir Freude bereiten und mich neugierig stimmen! Heute möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Mich beeindrucken Menschen, ihre Geschichten, Gedanken und Gefühle. Gott und die Welt treiben mich um. Texte, die das Hohe und das Tiefe des Lebens widerspiegeln und Musik –von Klassik bis Rap – in der beides mitklingt, faszinieren und stärken mich. Ich schätze den Austausch mit Menschen über die großen und kleinen Fragen des Lebens. Wahrscheinlich deshalb wollte und will ich Theologie studieren und Pfarrerin werden.

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort im Kreis Calw am Nordschwarzwaldrand. Bevor ich begann Theologie zu studieren, arbeitete ich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung für junge Frauen in der Nähe von Kaiserslautern. Anschließend studierte ich ein Jahr lang Soziale Arbeit und Religionspädagogik an der evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Schließlich schrieb ich mich aber an der Universität Heidelberg für meinen eigentlichen Studienwunsch, die Theologie, ein. Nach meinem theologischen Grundstudium zog es mich in die Großstadt. Mein Hauptstudium absolvierte ich in Berlin. Zurück in Heidelberg, habe ich in den letzten 1,5 Jahren das Erste Theologische Examen absolviert.

Meinen Studienschwerpunkt legte ich in der Praktischen Theologie und konnte an der Berliner Fakultät in praktisch-theologischer Forschung und Lehre mitarbeiten. Außerdem haben mich (religions)philosophische Fragen und das Alte Testament begeistert.
Sowohl in Heidelberg als auch in Berlin engagierte ich mich in der Universitätsgemeinde und sammelte als Predigerin und Liturgin erste Erfahrungen. Dabei war mir liturgische Orientierung genauso wichtig wie Mut zu Innovativem.
Prägend war für mich in den vergangenen Jahren auch intensive Arbeit mit Geflüchteten im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte. Im Anschluss an diese Tätigkeit beendete ich mein Examen mit einer Arbeit über inter-, bzw. transkulturelle Seelsorge.

Ich schätze im Rückblick auf die vergangenen Jahre vor allem, dass ich Menschen in verschiedenen Kontexten und Lebenssituationen kennenlernen konnte. Perspektiven und Ideen anderer haben immer wieder meinen Blick irritiert, geweitet, verrückt und bekräftigt.
Wenn ich nach vorne schaue, auf das Lehrvikariat, bin ich gespannt und freue mich: Auf Begegnungen hier, auf neue Eindrücke und Herausforderungen, darauf, einzubringen, was ich mitbringe. – Und natürlich auch auf das Wasser und das Panorama.

Nina Roller, Lehrvikarin in Konstanz-Litzelstetten

Andacht November 2017

zu Ezechiel 37, 27 von

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