Gedanken zur Tageslosung vom 17.09.2020

Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! Jesaja 41,13

Als Petrus den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn. Matthäus 14,30-3

Nur für einen kurzen Moment - Petrus ließ Jesus aus den Augen.
Wenige Schritte war er auf den Wasser gegangen.
Nur für einen kurzen Moment wechselt er seine Blickrichtung.

Petrus verliert den Halt, er droht zu sinken.

Ich kenne solche Sturmsituationen aus meinem Leben.
Plötzlich, mitten in der alltäglichen Routine treffen starke Wellen auf mein Leben.  Eine plötzliche Krise. Die Diagnose einer Krankheit die das Leben verändern; Spannungen in der Familie; Probleme am Arbeitsplatz; Sorgen, die mich belasten; die Corona Krise die mein Leben verändert hat; Existenzängste kommen auf.

Was mich an Petrus beeindruckt. Er wagt den Schritt aus dem Boot. Er vertraut der Stimme, die ruft: „Komm, ich bin es“.
Er geht mitten in das Caos. Mitten in den Sturm.
Solange er auf Jesus schaut geht alles gut.
Doch der heftige Wind riss an seinen Kleidern, die Wellen schlugen ihn ins Gesicht. Die Realität holt ihn ein. Er befindet sich in Lebensgefahr. Für einen kurzen Moment wechselt er seine Blickrichtung.
„Vielleicht dachte er: “Auf welchen Wahnsinn habe ich mich eingelassen?“
„Wieso verlasse ich das Boot?“
Nur für einen kurzen Moment ließ Petrus Jesus aus den Augen.
Für einen Moment schaut er auf das tobende Meer.

Darin ist mir Petrus sehr nahe. Es gibt Zeiten im Leben, da steht alles gegen mich. Da nimmt mir der Sturm den Atem und Fluten reißen mir den Boden unter den Füssen weg. Angst und Verzweiflung macht sich breit. Meine Zuversicht, mein Vertrauen, mein Glauben scheinen zu versinken.

Petrus verliert den Halt, er droht zu sinken. Und er beginnt zu schreien:
„Herr, rette mich!“
In seinem Überlebenskampf, wendet er sich an Jesus.
Er ändert wieder die Blickrichtung. Weg vom tobenden Meer hin zu Jesus. Weg vom Chaos, der Angst hin zu Jesus.

Und Jesus streckt Petrus seine rettende Hand entgegen. Ohne zu zögern ergreift er die starke Hand Jesus.
Die Begegnung Petrus und Jesus auf stürmischer See möchte uns Mut machen:
Wir dürfen Jesus um Hilfe bitten. Uns streckt er seine Hand entgegen. Wir dürfen sie ergreifen.

Im Losungstext heißt es „Fürchte dich nicht, Hab keine Angst, ich bin mit dir." Diese Zusage gilt Paulus genau wie uns. Wir können immer wieder unsere Blickrichtung. Seine Zusage „Ich bin mit dir“ gilt!
Mitten im Lebenschaos ist er uns nahe.

Er trägt uns durch die Stürme des Lebens. Darauf dürfen wir vertrauen.

Bianka Neußer, Prädikantin

Gedanken zur Tageslosung vom 20.09.2020

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
2.Mose 20,12

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.
Römer 15,7

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Andacht September 2020

Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

2.Kor 5,19

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