Vielen ist der Gottesdienst in klassischer Form nicht mehr vertraut. Sie fühlen sich nicht wohl, wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, können mit dem „frontalen Format“ wenig anfangen.
Die Wohnzimmerkirche setzt in einem Setting an, dass Menschen vertraut ist. Wir bauen die Kirche mit Sesseln, Teppichen, Sofas, Lampen und Pflanzen zum Wohnzimmer um. Es gibt Limo und Wein, Brot und Trauben.
Popsongs werden gespielt, die die Menschen mitsummen/mitsingen können. Oder sie hören zu – so, wie sie sich eben wohlfühlen.
Anstelle einer Predigt predigen Menschen füreinander bzw. erzählen sich aus ihrem Leben. Das passiert anhand von Fragen aus einem Kaugummi Automaten. Das Thema des Gottesdienstes kann ganz unterschiedlich sein (Zeit, All you need is love, ein Sommernachtstraum…). Für 20 Minuten taucht man in seiner Couch-Gruppe in ein Gespräch ab.